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Richtig Abschalten

Dienstag, den 28 Februar 2017

Ruhe und Entspannung nach Dienstschluss

Abschalten?! Für die meisten Menschen geht die Arbeit nach Feierabend zumindest im Kopf weiter. Ständig blitzen Gedanken an den Job auf. Zu Hause ist Ablenkung durch Kinder oder Haushalt angesagt, aber spätestens im Bett kreist die Arbeit wieder im Kopf. Oder schlimmer noch: Man schläft vielleicht vor Erschöpfung sofort ein, wacht aber nach ein paar Stunden auf und hat sofort eine Szene aus dem Job vor Augen. Das sollte für Sie ein Warnsignal sein, Ihre Tagesabschlussarbeit ernster zu nehmen, damit sich nicht dauerhaft Schlafstörungen in Ihrem Leben einnisten.

Schaffen Sie sich ein Kontrastprogramm: Ein Umschalten von 100 auf 0 kann nicht funktionieren. Für erfolgreiches Abschalten benötigen Sie einen deutlichen Schnitt zwischen Arbeit und Freizeit. Wenn Ihnen nach Feierabend doch noch etwas von der Arbeit durch den Kopf geht: Schreiben Sie es auf! Wichtig ist, dass Ihre Freizeitaktivitäten konsequent anders aussehen als Ihr Arbeitsalltag: Wenn Sie einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgehen, sollte in Ihrer Freizeit Bewegung angesagt sein. Sind Sie dagegen im Job körperlich sehr aktiv, so dürfen Sie sich nach Feierabend schonen. Wenn Sie tagsüber langweilige Routine haben, brauchen Sie abends Anregung – und umgekehrt. Wer tagsüber ständig Gespräche führt, braucht abends seine Ruhe – zumindest blockweise.


Schluss mit Multitasking: Richtig Abschalten - diesen Satz können Sie wörtlich nehmen: Schalten Sie ab. Alle Bildschirme. Dann kann auch Ruhe in Ihrem Gehirn einkehren. Fernsehen schafft Zerstreuung, Ablenkung. Dabei muss aber das Gehirn weiterhin arbeiten, es muss Reize verarbeiten. Wenn Sie sich erholen wollen, sollten Sie Ihrem Gehirn Erholung gönnen. Stille ist für viele Menschen eine Art Erholungsgarantie. Der bewusste Verzicht auf Reizvielfalt öffnet wieder den Blick für das Wesentliche. Zum Beispiel schmeckt das Essen ohne Zeitung und Radiobegleitung oft intensiver. Eins nach dem anderen.


Mit der Uhr den Job ablegen: Zu Hause angekommen, haben viele ihre eigenen Rituale, also Verhaltensweisen, die an jedem Tag gleich sind: Das Lösen der Krawatte oder das Ablegen der Uhr begleiten sie abermals mit dem gedanklichen Kommentar "Feierabend". Viele ziehen sich um, gehen eine Runde Joggen oder mit dem Hund spazieren. Und die meisten tauschen sich erst mal mit dem Partner oder der Partnerin bei einer Tasse Kaffee oder Tee darüber aus, wie ihr Tag gewesen ist. Damit reden sie sich vieles von der Seele, auch Ärger oder andere ungute Gefühle. So können sie das Gewesene leichter loslassen.


Zeiträume blocken: Falls es wirklich nicht anders geht und beispielsweise das Arbeiten am Wochenende für Sie wirklich unverzichtbar ist, sollten Sie die Zeiträume hierfür blocken und mit der Familie absprechen. So hat es sich für viele Führungskräfte bewährt, sich vor dem Sonntagsfrühstück schon mal einen Blick in die E-Mails zu werfen, um am Montagmorgen entspannt in die Woche starten zu können.