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29.06.2017

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Montag, den 12 Dezember 2016

Kommunikationsdefizite aufdecken

Foto: picture alliance / Klaus Ohlensc/picture alliance

Dass man den Kunden im Verkaufsgespräch gut zuhören soll, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Dass jedoch Kommunikationsdefizite im Unternehmen Markterfolge behindern, ist nicht immer präsent. Gerade in großen Unternehmen entfernen sich die Führungskräfte immer mehr vom Denken und Fühlen ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie wissen, was Ihre Mitarbeiter denken, können Sie wieder eine Vertrauensbasis herstellen. Das Wesentliche erfahren Sie allerdings nicht bei ein paar Rundgängen oder Bürobesuchen, sondern durch eine strukturierte Untersuchung.

Bei Null anfangen: Legen Sie möglichst alle bis jetzt gefassten Meinungen beiseite, damit sich die Schwerpunkte wirklich nur aus den Antworten und dem Verhalten Ihrer Mitarbeiter ergeben.

Stichproben: Begleiten Sie Mitarbeiter während ihrer Arbeit, denn nur so kommen Sie auch auf Themen, die in Gesprächen nicht auftauchen.

Fokusgruppen: Setzen Sie außerhalb der Firma Gruppen zusammen, die möglichst homogen, also ohne unterschiedliche Hierarchiegruppen sein sollen. Hier müssen u. a. die Aspekte thematisiert werden, auf die Sie während der vorangegangenen Intensivbeobachtung gestoßen sind. Das kann z. B. sein:

  • Wahrnehmung des Unternehmens und des Arbeitsumfeldes (Was macht das Unternehmen richtig, was muss besser werden, wie sind die Erfahrungen im Vergleich zu denen bei früheren Arbeitgebern?);
  • Wahrnehmung von Rollen und Zuständigkeiten (In welche Bereiche bringen die Mitarbeiter sich und ihre Arbeit ein, für welche Tätigkeiten werden sie belohnt, wer legt künftige Arbeitsaufgaben fest?);
  • Vorbereitung und Training (Gab es für jede Aufgabe immer ausreichende Vorbereitungen? Wenn nicht, wie oft war das der Fall und wann ist es passiert? Welche Art von Training hätte geholfen?);
  • Erwartungen an das Unternehmen (Welche Erwartungen gab es zu Beginn der Arbeit im Unternehmen, sind diese enttäuscht worden?).


Tiefeninterviews: Diese sollten verschiedene Hierarchieebenen miteinbeziehen, um die Themen aus den Fokusgruppen weiter auszuloten.

Erhebungsinstrument entwickeln: Dieses soll die Themen aus den vorherigen Stufen in der Sprache der Mitarbeiter aufgreifen, um ihnen zu signalisieren, dass die Untersuchung wichtig ist. Eine Führungskraft sollte bei den Beschäftigten regelmäßig die Bedeutung der Umfrage zur Sprache bringen.

Gewicht der angesprochenen Probleme und Themen bestimmen: Ermitteln Sie, wie diese Schlüsselfaktoren die Effektivität, Arbeitsmoral und Loyalität in Ihrem Unternehmen beeinflussen.

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