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GUP aktuell

29.06.2017

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Führungseffizienz

Mittwoch, den 12 Oktober 2016

Acht Prinzipien als Schlüssel zum Erfolg

Erfolgreiche Unternehmen haben starke Führungspersönlichkeiten, die sich durchaus charakterlich unterscheiden. Nach Auffassung des Managementexperten Peter Drucker gibt es jedoch doch gemeinsame Führungsprinzipien:

    Aufgaben: Legen Sie sich eine Prioritätenliste an. Nach der Erledigung der ersten Aufgabe müssen Sie allerdings nicht zwangsläufig zum nächsten Punkt der Liste übergehen, besser ist es, die Prioritäten noch einmal neu festzulegen.
    Maßnahmen: Entscheidungen, die nicht im Sinne des Unternehmens getroffen werden, können letztendlich auch nicht für die Share- und Stakeholder gut sein.
    Aktionsplan: Wissen und Strategien haben für Sie keinen Nutzen, wenn daraus keine praktischen Konsequenzen gezogen werden. Denken Sie daher über die gewünschten Ergebnisse, möglichen Barrieren, künftigen Kurskorrekturen und Kontrollpunkte nach und formulieren Sie einen konkreten Aktionsplan, den Sie dann von Zeit zu Zeit überarbeiten und an die realen Bedingungen anpassen.
    Verantwortung: Keine Entscheidung nützt dem Unternehmen etwas, wenn niemand weiß, wer hierfür verantwortlich ist, wer davon betroffen ist, wer informiert sein muss und für welchen Zeitraum die Entscheidung gilt. Wenn Sie die Kommunikation nicht ausreichend berücksichtigen, kann das zu großen Problemen führen, falls wichtige Details übersehen werden.
    Kommunikation: Alle in Ihrem Unternehmen sollten Ihre Aktionspläne kennen und verstehen - Vorgesetzte, Untergebene und Kollegen. Jeder muss wissen, welche Informationen er benötigt, um seine Aufgabe erledigen zu können und diese selbstverständlich auch erhalten. Um nicht unnütz viele Informationen zu erhalten, sollten Sie genau mitteilen, welche Sie benötigen.
    Chancen: Richten Sie Ihren Blick mehr auf die Chancen als auf die Risiken. Es bringt Sie nicht weiter, sich nur um die Probleme zu kümmern. Um die richtigen Mitarbeiter auszuwählen, werden alle sechs Monate zwei Listen zusammengestellt: Eine mit den größten Chancen des Unternehmens und eine zweite mit den Hauptleistungsträgern. Hieraus werden innerhalb einer gemeinsamen Diskussionsrunde zwei Gesamtlisten gewonnen und anschließend die besten Mitarbeiter den aussichtsreichsten Projekten zugeordnet.
    Meetings: Führungskräfte verbringen zu viel Zeit des Tages mit Besprechungen. Effektive Meetings verlangen große Selbstdisziplin. Legen Sie daher vorher fest, welche Art von Besprechung für das zu erreichende Ziel am sinnvollsten ist und beenden Sie das Treffen, sobald dieses Ziel erreicht wurde.
    Identifikation: Denken und sprechen Sie nie in der Ich-Form, sondern geben Sie in jedem Fall dem "Wir" den Vorzug. Die Menschen in Ihrer Organisation vertrauen Ihnen, weil Sie die Angelegenheiten und Chancen des Unternehmens prüfen, bevor Sie an Ihr eigenes Wohl denken. Versuchen Sie auch, immer erst zuzuhören und dann zu sprechen.